Die Skulptur
„Undine“ zeigt die Hand der Meerjungfrau, die ein Notenblatt hält.
Das Notenblatt steht als Symbol für die eigene Stimme, Kreativität und die Freiheit, sich auszudrücken. Es erinnert daran, dass Kunst, Musik und Kultur allen Menschen gleichermaßen gehören – unabhängig von Geschlecht oder gesellschaftlichen Erwartungen.
Die Figur der Undine stammt aus der Mythologie und wurde über Jahrhunderte hinweg häufig als geheimnisvolle Verführerin dargestellt. In meiner Arbeit greife ich diese bekannte Erzählung bewusst auf und gebe ihr eine neue Bedeutung. Meine Undine wird nicht über ihre Wirkung auf andere definiert, sondern über ihre eigene Stimme und ihre schöpferische Kraft.
Damit steht die Skulptur für das Recht jedes Menschen, sichtbar zu sein, die eigene Persönlichkeit frei zu entfalten und gehört zu werden. Sie lädt dazu ein, traditionelle Rollenbilder zu hinterfragen und Frauen nicht auf alte Klischees zu reduzieren, sondern als selbstbestimmte und kreative Persönlichkeiten wahrzunehmen.
So wird
Undine zu einem Symbol für Gleichberechtigung, Freiheit und die Kraft, den eigenen Ausdruck zu finden.
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Die Hand und das Notenblatt, bestehen aus einem weißen Ton, diese Teile wurden gebrannt und die Hand mit Oxidation behandelt.
Der Socken besteht aus Resin und Crackle.
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Hintergrund Undine:
Bei Undine, handelt es sich um ein
Elementarwesen, welches der mythologischen Gattung
Nymphe angehört und das Element
Wasser verkörpert.
Laut Erzählungen kann sie gewöhnlich in Waldseen oder
Wasserfällen entdeckt werden.
Manchmal ist der
bezaubernde Gesang einer Undine über dem Wasser zu hören. Doch Vorsicht, dabei kommt es gelegentlich vor, dass sie so Männer verführt.
Eine Undine bekommt erst dann eine
Seele, wenn sie sich mit einem Menschen vermählt. Einem untreuen Gatten bringt die Undine den Tod.
Eine Undine bekommt erst dann eine Seele, wenn sie sich mit einem Menschen vermählt. Einem untreuen Gatten bringt die Undine den Tod.
Undine wurde oft als Schauspiel, Oper, im Ballett, in der klassischen Musik, als Film, Computerspiel, Anime bzw. Manga und sogar in der Rockmusik verkörpert:
z.B.
Carl Reinecke: Undine-Sonate op. 167 für Flöte und Klavier (1885)
Maurice Ravel:
Gaspard de la nuit, dreisätziges Werk für Klavier, erster Satz: Ondine (1908)
Claude Debussy: Prélude Ondine aus der zweiten Sammlung (Livre II) mit zwölf Préludes (gedruckt 1912)
Hans Werner Henze: Erste und Zweite Suite Undine für Orchester (1958)
Cécile Chaminade: L'Ondine, op. 101 für Klavier
Das Lied
Firth of Fifth von
Genesis in dem Progressive-Album
Selling England by the Pound zitiert die Undinal Songs (1973)
Aber auch Das Lied Undine (Sey Meyn Schutzgeist) der deutschen Metal-Band
Eden Weint Im Grab (2008)